{"id":31591,"date":"2018-03-14T10:36:52","date_gmt":"2018-03-14T09:36:52","guid":{"rendered":"https:\/\/2023.oneclick-cloud.com\/blog\/unkategorisiert\/internet-der-dinge-ein-kurzer-einblick\/"},"modified":"2023-08-25T12:21:07","modified_gmt":"2023-08-25T10:21:07","slug":"internet-der-dinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/de\/blog\/trends\/internet-der-dinge\/","title":{"rendered":"Internet der Dinge \u2013 ein kurzer Einblick"},"content":{"rendered":"<p>[oc_spacer height=&#8220;15&#8243;]Vom K\u00fchlschrank, der selbst neue Milch bestellt, wenn Sie zur Neige geht, bis zur Katzenklappe, die das Gesicht der Tiere scannt und nur die eigene ins Haus l\u00e4sst. Im Grunde bedeutet <em>Internet der Dinge<\/em> (engl. \u201aInternet of Things\u2018 oder auch \u201aAllesnetz\u2018) nichts anderes als die Vernetzung von Gegenst\u00e4nden mit dem Internet. Einige kennen das zum Beispiel bereits vom Fitnesstracker, der Kalorienverbrauch, Entfernung und Geschwindigkeit misst, auswertet und die Info auf das Smartphone weiterschickt. Genau das ist das Ziel des IoT: Informationen aus der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verkn\u00fcpfen und in einem technischen System verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n<p>Dinge haben eine Vielzahl von Zust\u00e4nden, etwa Temperatur, Position, F\u00fcllmenge etc., die aber einem Netzwerk normalerweise nicht bekannt sind. Stellen reale Gegenst\u00e4nde diese Information nun zur Verf\u00fcgung, k\u00f6nnen \u00fcber das Netzwerk viele Gegenst\u00e4nde vernetzt werden und in gewisser Weise durch Informationsaustausch miteinander kommunizieren. Die Vernetzung erlaubt es ihnen, gegenseitig einen Status abzufragen und zu vergleichen, um diese Informationen anderer Gegenst\u00e4nde in einen Prozess einflie\u00dfen zu lassen. Ein weiteres bekanntes Beispiel hierf\u00fcr ist die Nachverfolgung von Paketen. Von der Bestellung durch den Kunden \u00fcber die Zusammenstellung der Lieferung bis zur genauen Nachverfolgung des Standorts, k\u00f6nnen Kunden den Status ihres Paketes in Echtzeit nachvollziehen und die am Prozess beteiligten Systeme k\u00f6nnen ihre Arbeitsschritte mit dem vorgeschalteten Systempartner abstimmen. W\u00e4hrend Internetnutzer in der Regel bewusst im Internet surfen, soll das Internet der Dinge ein unbemerkter Begleiter sein. Intuitiv und nahtlos soll die Technologie mit der realen Welt verschmelzen, was nat\u00fcrlich dem Nutzererlebnis und der Effizienz zugutekommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Kurzum: Ziel von IoT ist es, Informationsl\u00fccken zwischen realer und virtueller Welt zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<h2>Wof\u00fcr das Allesnetz?<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 20px; line-height: 28px; margin: 20px 0 10px 0;\">Internet der Dinge im Gesundheitswesen<\/h3>\n<p>Wof\u00fcr wird dieser immense Aufwand betrieben, alle m\u00f6glichen Dinge mit Sensoren auszustatten und zu vernetzen? Hat das Datensammeln am Ende nur die Absicht, das Kaufverhalten der Nutzer anzukurbeln? Klar, durch die Nutzung von IoT-Technologien k\u00f6nnen Unternehmen sehr hohe Gewinne generieren. McKinsey sch\u00e4tzt den wirtschaftlichen Mehrwert im Jahr 2025 auf ganze 11,1 Billionen Dollar weltweit.<\/p>\n<p>Doch nicht nur Wirtschaftsprozesse k\u00f6nnen durch das Allesnetz optimiert werden. So wird beispielsweise die Gesundheitsversorgung durch das Internet der Dinge auf eine v\u00f6llig neue Stufe gestellt. Unauff\u00e4llige Sensoren k\u00f6nnen permanent Werte wie Blutdruck und -zucker oder Entz\u00fcndungswerte messen und weiterleiten. Somit haben \u00c4rzte den Gesundheitszustand ihrer Patienten immer im Blick, sogar ohne anwesend zu sein bzw. ohne Messungen oder Tests durchzuf\u00fchren. F\u00fcr die fernere Zukunft wird sogar an Technologien wie &#8222;Smart-Pillen&#8220; geforscht, welche, nach erfolgter Einnahme im K\u00f6rper feststellen k\u00f6nnen, welche Wirkstoffe gebraucht und daher freigegeben werden und welche nicht. Eine andere Vision sind injizierbare Nanoroboter, die beispielsweise Arterien reinigen und Krebsgeschw\u00fcre aufsp\u00fcren k\u00f6nnen sollen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 20px; line-height: 28px; margin: 20px 0 10px 0;\">Das Internet der Dinge zu Hause<\/h3>\n<p>W\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn sich die W\u00e4sche von alleine b\u00fcgeln und der Fu\u00dfboden vom Roboter gewischt werden w\u00fcrde? Im Heimbereich sollen mit dem Allesnetz vor allem Alltagsaufgaben automatisiert und Ressourcen eingespart werden. So taxieren Experten f\u00fcr 2025 den Aufwand f\u00fcr T\u00e4tigkeiten wie Putzen, Einkaufen und Kochen weltweit auf j\u00e4hrlich 23 Billionen Dollar. Die Summe k\u00f6nnte Sch\u00e4tzungen zufolge durch Automatisierung um 17 Prozent reduziert werden. Auch k\u00f6nnten die Ger\u00e4te lernen, ihre T\u00e4tigkeiten an die Lebensgewohnheiten der Menschen anzupassen und so beispielsweise Hausarbeit zu erledigen, wenn die Bewohner in der Schule oder Arbeit sind.<\/p>\n<p>Sensoren im Haus k\u00f6nnen auch helfen, Energie zu sparen, indem smarte Thermostate beispielsweise die Raumtemperatur nach Bedarf regeln, oder Haushaltsger\u00e4te ihre T\u00e4tigkeit den t\u00e4glichen Schwankungen der Strompreise anpassen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 20px; line-height: 28px; margin: 20px 0 10px 0;\">Die Stadt und das Internet of Things<\/h3>\n<p>Durch die wachsende Weltbev\u00f6lkerung stehen insbesondere Ballungszentren gro\u00dfen Herausforderungen gegen\u00fcber. Laut Sch\u00e4tzungen werden 2025 etwa 4,7 Milliarden Menschen in St\u00e4dten leben, also rund 60 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung. All diese Menschen m\u00fcssen mit Nahrung, Wasser und Konsumg\u00fctern versorgt werden. Der Energieverbrauch in gro\u00dfen St\u00e4dten ist immens und die Umwelt leidet unter Verschmutzung sowie Abgasemissionen. Um Versorgungsprozesse und Transport effizienter zu machen, nutzen schon jetzt einige Gro\u00dfst\u00e4dte Internet of Things-Technologien. So k\u00f6nnen beispielsweise Sensoren helfen, Luft- und Wasserqualit\u00e4t zu messen und Alarm schlagen, sobald Grenzwerte \u00fcberschritten werden. Intelligente Verkehrssteuerungssysteme k\u00f6nnen Verkehrsfl\u00fcsse beobachten, etwa um Staus zu vermeiden bzw. Ressourcen wie Wasser und Strom lassen sich nachhaltiger sowie effizienter transportieren und verteilen.<\/p>\n<p>Dies sind nur einige der zahllosen Neuerungen, die mit IoT erreicht werden k\u00f6nnen. Unternehmen haben l\u00e4ngst das Potenzial des Internets der Dinge entdeckt und fast alle konnten, laut einer aktuellen Studie von <em>Computerwoche<\/em> und <em>CIO<\/em>, bereits Mehrwerte durch IoT-Projekte feststellen (95%). Das gr\u00f6\u00dfte Hemmnis bei der Umsetzung von Allesnetz-Projekten in Unternehmen sind Sicherheitsbedenken. 44% der Befragten f\u00fcrchten eine Zunahme an Hackerangriffen und sorgen sich um Themen wie <a href=\"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/sicherheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Daten- und Betriebssicherheit<\/a>.<\/p>\n<p>Nahezu alles soll mit allem verbunden werden, so die zu Ende gesponnene Vision. Wie weit sich das Internet der Dinge tats\u00e4chlich ausbreiten wird, bleibt abzuwarten. Jedoch stimmt mit Sicherheit selbst der gr\u00f6\u00dfte Technik-Skeptiker zu, dass solche Technologien weiterverfolgt werden m\u00fcssen, die das Potenzial haben, Verkehrsunf\u00e4lle zu vermeiden oder Tumore fr\u00fchzeitig zu erkennen, oder uns helfen, sorgsamer mit der Umwelt umzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quellen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/das-internet-of-things-nimmt-langsam-fahrt-auf,3332250\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/das-internet-of-things-nimmt-langsam-fahrt-auf,3332250<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.vodafone.de\/featured\/digital-life\/back-to-basics-internet-der-dinge-was-ist-das-eigentlich\/?b_id=1438&amp;j_id=SEASEAAwa302G:SeaCpcYAH:fq0gensta&amp;c_id=sea_cic_302:fq0_g_gen_sta_yahoo_awa_de_vf_bing_generisch_infrastructure_br_internet_of_things\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.vodafone.de\/featured\/digital-life\/back-to-basics-internet-der-dinge-was-ist-das-eigentlich\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/sicherheit-ist-die-groesste-iot-herausforderung,3332354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/sicherheit-ist-die-groesste-iot-herausforderung,3332354<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3212889,2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/mckinsey-ueber-das-internet-of-things,3212889,2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Grunde bedeutet Internet der Dinge nichts anderes als die Vernetzung von Gegenst\u00e4nden mit dem Internet. 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