{"id":31314,"date":"2017-03-03T07:46:41","date_gmt":"2017-03-03T06:46:41","guid":{"rendered":"https:\/\/2023.oneclick-cloud.com\/blog\/unkategorisiert\/make-your-windows-software-saas-enabled-or-ready\/"},"modified":"2023-09-22T11:40:34","modified_gmt":"2023-09-22T09:40:34","slug":"make-your-windows-software-saas-enabled-or-ready","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/de\/blog\/trends\/make-your-windows-software-saas-enabled-or-ready\/","title":{"rendered":"Make your windows software SaaS enabled (or ready)"},"content":{"rendered":"<p>Microsoft verabschiedet sich von der klassischen Software-Lizenzierung und wird in Zukunft selbst sein Flagschiff Windows als Service im Abo (Windows-as-a-Service; WaaS) anbieten. Wollen Softwarehersteller nicht ins Hintertreffen geraten und sich zudem neue Kundenkreise erschlie\u00dfen, sollten Sie sich schleunigst damit besch\u00e4ftigen, die eigene Software nicht nur \u201eOn Premise\u201c, sondern auch als Software-as-a-Service (SaaS) anzubieten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der vergangenen Jahre hat Microsoft seine lizenzierten Anwendungen Schritt-f\u00fcr-Schritt \u00fcber BPOS (Business Productivity Online Suite) und danach Office 365 in Cloud-basierte Services umgewandelt. Mit dem Launch von Windows 10, das sukzessive in Windows-as-a-Service (WaaS) \u00fcbergeht, erfolgt der n\u00e4chste logische Schritt auf diesem Weg. Die Zeiten, in denen viele auf die neue Version von Windows hingefiebert haben, gehen damit zu Ende, denn im WaaS-Modell werden im Hintergrund nur noch bestimmte Updates eingespielt. Das hei\u00dft im Klartext: Microsoft \u00e4ndert nicht nur sein Software-Angebot, es \u00e4ndert sein komplettes Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n<p>Der fundamentale Wandel von der klassischen On-Prem-Lizenzierung hin zu Subscription-Modellen ist dabei nichts wirklich Neues. Aber dass Microsoft mit Windows 10 Enterprise (E3 und E5) doch relativ schnell auch sein Windows-Betriebssystem mit auf die Reise in die Cloud-Welt nimmt, kam doch f\u00fcr viele Unternehmenskunden etwas \u00fcberraschend. H\u00e4tten diese Kunden auf der letztj\u00e4hrigen Worldwide Partner Conference (WPC) 2015 aufmerksamer zugeh\u00f6rt, w\u00e4ren ihnen folgende Worte des Vize-Pr\u00e4sidenten der Microsoft World Wide Partner Group Phil Sorgen nicht entgangen:<\/p>\n<p>\u201cIn this mobile-first, cloud-first world, those businesses that embrace technology to reinvent themselves and their industries will thrive, and those who embrace status quo risk extinction.\u201d<\/p>\n<p>F\u00fcr Softwarehersteller hei\u00dft das Gebot der Stunde, mit ihrer Windows-Software auf den SaaS-Zug aufzuspringen, wenn sie nicht den Anschluss verlieren m\u00f6chten. Aber was ist dabei zu beachten? Zun\u00e4chst sollte sich ein Softwarehersteller die verschiedenen Rollen im SaaS-Gesch\u00e4ft vor Augen f\u00fchren. Neben der eigenen Rolle als Entwickler kommen der SaaS-Anbieter wie das Rechenzentrum ins Spiel. W\u00e4hrend der Softwarehersteller Nutzerlizenzen erteilt, \u00fcbernimmt der SaaS-Anbieter den Vertragsabschluss, die Abrechnung sowie das SaaS-Management beim Kunden. Im Rechenzentrum werden die Daten verarbeitet und gespeichert.<\/p>\n<p>Aufgrund der Komplexit\u00e4t empfiehlt es sich f\u00fcr einen Softwarehersteller, auf ein Eco-System wie das SaaS-Bereitstellungsangebot von oneclick zur\u00fcckzugreifen. Mit diesem l\u00e4sst sich ein attraktives Programmpaket f\u00fcr Kunden schn\u00fcren, in dem die Software durch weitere wichtige Angebote wie Infrastrukturdienste erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen. Hinzu kommen schon bestehende Plattformfunktionen f\u00fcr Standardprozesse wie <a href=\"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/blog\/unternehmen\/single-sign-on-fuer-mehr-datenschutz\/\">Single Sign-On<\/a>, 2-Faktor-Authentifizierung und das automatisierte Anlegen eines Benutzers. Eine weitere M\u00f6glichkeit besteht im Einsatz einer <a href=\"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/blog\/trends\/platform-as-a-service\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Platform-as-a-Service<\/a>-L\u00f6sung (PaaS) wie die Microsofts Azure Service Platform. Damit nutzt der Softwarehersteller schon die Entwicklungsumgebung in der Cloud und erh\u00e4lt dort weitere Zusatzleistungen.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat ein Software-Hersteller auch jederzeit die M\u00f6glichkeit, als eigenst\u00e4ndiger SaaS-Anbieter gegen\u00fcber seinem Kunden aufzutreten und seine Software als Service zu vermarkten. Hierf\u00fcr stehen verschiedene Hosting-Varianten in Rechenzentren zur Verf\u00fcgung. Um diese Option zu nutzen, bedarf es aber einer stabilen Finanzdecke. Ein weiterer Minuspunkt: Der Software-Hersteller ist als eigenst\u00e4ndiger SaaS-Anbieter gegen\u00fcber seinen Kunden auch f\u00fcr die Rechenzentrumsleistung und die dort vorherrschenden Sicherheitsstandards verantwortlich.<\/p>\n<p>Alles in allem hei\u00dft das, dass sich ein Software-Hersteller, der seine Windows-Software SaaS-f\u00e4hig machen will, zu allererst \u00fcber sein Gesch\u00e4ftsmodell Gedanken machen sollte. Hier empfiehlt es sich, einen Berater des Vertrauens hinzuzuziehen. Die Vorteile, die das SaaS-Gesch\u00e4ft f\u00fcr die Kunden mitbringt, liegen auf der Hand.<\/p>\n<h2><strong>Die Vorteile von Software-as-a-Service <\/strong><\/h2>\n<p>Das Spektrum von SaaS-Anwendungen ist gro\u00df. Wobei <a href=\"https:\/\/one2.sem-webagentur.de\/blog\/trends\/software-as-a-service\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Software-as-a-Service<\/a> vor allem in den Unternehmen Sinn macht, in denen Mitarbeiter von unterschiedlichen Unternehmensstandorten oder von unterwegs aus auf dieselbe Anwendung zugreifen m\u00fcssen. Man denke hier zum Beispiel an Vertriebsmitarbeiter, die dieselbe CRM-L\u00f6sung nutzen, oder an Mitarbeiter, die an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Vor allem im Projekt-Gesch\u00e4ft empfehlen sich SaaS-Anwendungen, da die Projektmanagement-Software nur f\u00fcr einen bestimmten Zeitraum ben\u00f6tigt wird. Ein weiteres starkes Argument f\u00fcr SaaS ist die Kostenersparnis f\u00fcr das Kundenunternehmen, das Inhouse die IT-Infrastruktur verkleinern und bei Lastspitzen virtuelle Maschinen aus dem Netz zuschalten kann. SaaS-Anbieter k\u00f6nnen der IT vor Ort viele Aufgaben (z.B. Updates einspielen) abnehmen, was zudem die Kosten senkt.<\/p>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Die IT-Welt befindet sich im Wandel. Um den Anschluss nicht zu verpassen, sollten sich Softwarehersteller Gedanken dar\u00fcber machen, auf welchem Weg sie in Zukunft ihre Software anbieten m\u00f6chten. Windows 10, das den Schritt zu Windows-as-a-Service (WaaS) vollzieht, gibt die Richtung vor. Jetzt muss nur noch das richtige Gesch\u00e4ftsmodell gefunden werden, um den Anschluss an den weltweiten Markt nicht zu verpassen.<\/p>\n<p>Blog-Beitrag von Phil Sorgen (WPC 2015): <a href=\"http:\/\/blogs.microsoft.com\/blog\/2015\/07\/13\/microsoft-announces-new-innovations-and-partner-opportunities-at-its-annual-worldwide-partner-conference\/#sm.0000z3uob2zpjdl8sml1132l6zqrp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/blogs.microsoft.com\/blog\/2015\/07\/13\/microsoft-announces-new-innovations-and-partner-opportunities-at-its-annual-worldwide-partner-conference\/#sm.0000z3uob2zpjdl8sml1132l6zqrp<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Microsoft verabschiedet sich von der klassischen Software-Lizenzierung und wird in Zukunft selbst sein Flagschiff Windows als Service im Abo (Windows-as-a-Service; WaaS) anbieten. 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